Schwarzer, junger Mann mit Schnauz- und Ziegenbart, trägt eine blaugraue Haubenmütze, eine braune, dicke Lederjacke mit Fellkragen und Fellbesatz an Ärmeln und Bund, seine Daumen stecken in den Hosentaschen. Ansu schaut in die Kamera. Er lehnt an einer hohen Steinwand, an der Efeu rankt. Die Sonne scheint, Schatten eines Baumes fallen auf die Szene.
Ansu (Foto: Ivan Volodko)
Donnerstag, 31.8.2023
23:00 – 23:40, Frannz Club
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Ansu

»Scheiß‘ auf Status, ich will Einfluss«, rappt Ansu auf seinem aktuellen Album »Soul über Ego«. Der Titel ist Programm, das Ego wird hintenangestellt. Der Hamburger Künstler träumt gleichermaßen von einem Haus in Gambia wie von einer einflussreichen Position in der schnelllebigen Musikindustrie – um Machtverhältnisse zu verschieben und etwas zum Positiven zu verändern. Ansu, der seine Reichweite für Awareness-Initiativen und Safer Spaces in der Clubkultur einsetzt, rappt zu mal düsteren, mal trappigen Sounds extrem schlaue, oft poetische Texte über Storys aus seinem Alltag. Er wird politisch, wenn er zum Beispiel seine persönlichen Erfahrungen mit Polizeikontrollen, Rassismus und Schikanen durch Beamte im Song »Bomberjacken« verarbeitet. Clubtauglich und tanzbar ist das allemal – und live zeigt Ansu, dass er beides draufhat: die Banger und die Balladen.

Schwarzer, junger Mann mit Schnauz- und Ziegenbart, trägt eine blaugraue Haubenmütze, eine braune, dicke Lederjacke mit Fellkragen und Fellbesatz an Ärmeln und Bund, seine Daumen stecken in den Hosentaschen. Ansu schaut in die Kamera. Er lehnt an einer hohen Steinwand, an der Efeu rankt. Die Sonne scheint, Schatten eines Baumes fallen auf die Szene.
Ansu (Foto: Ivan Volodko)